Wie schon erwähnt bin ich Informatiker (Dipl. Inform. Univ.) und habe an der Technischen Universität München studiert. Während meiner Diplomarbeit kam ich das erste mal mit Bioinformatik in Berührung, auch wenn mir das damals noch nicht richtig klar war, was wohl auch daran lag, dass die Bioinformatik damals noch nicht Eingang in den internationalen ‘buzz word’ Katalog gefunden hatte. Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Fernsehproduktionen bin ich aber jetzt doch schon seit gut sieben Jahren beruflich mit Bioinformatik befasst.
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Seit 1998 bin ich bei der Biomax Informatics AG
angestellt und leite seit einigen Jahren die Entwicklungs,-
und IT-Abteilung. Biomax entwickelt maßgeschneiderte und
integrierte Bioinformatik-Lösungen und -Produkte, wie
z.B. Pedant-Pro oder BioRS. Ausserdem bietet Biomax
Consulting- und Annotationsdienstleistungen an.
Nach meinem Studium machte ich einen eineinhalbjährigen
Ausflug in die Welt der Medien, denn ich bekam eine Anstellung
als Software Engineer beim Sendezentrum München, heute
die ProSiebenSat.1 Produktion GmbH. Dort
war ich mit der Entwicklung einer proprietären und
für den Eigenbedarf vorgesehenen Anwendung im Bereich
‘Realtime Character Animation’ betraut, mit der
unter anderem auch der Rabe in einigen Staffeln von Pleiten, Pech und Pannen animiert
wurde. Darüberhinaus waren meine Aufgaben die technische
Betreuung der 3D-Design Abteilung und der virtuellen
Studios. Fast ein Jahr lang war ich auch für die
technische Abwicklung der interaktiven Live-Spielshow HUGO
für den Sender Kabel 1 von Seiten des virtuellen Studios
zuständig.
Während meines Studiums war ich als Teilzeitkraft bei der
DLoG GmbH
beschäftigt, einem Unternehmen, das kundenspezifische
Hard- und Software-Lösungen zur Steuerung industrieller
Prozesse anbietet. Damals entwickelte ich Anwendungskomponenten
in C++ und pflegte und portierte in C und FORTRAN geschriebne
Produkte für die AIX-Platform.
Im Endeffekt habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, die Informatik. Es fing an als ich so 14 oder 15 Jahre alt war. Damals bekamen wir im Gymnasium Puchheim Zugang zu ein paar CBM 3000er und 4000er Rechnern der Firma commodore und durften unsere ersten BASIC Programme ausprobieren. Bald darauf bekam ich von meinem Vater meinen ersten Computer, ein Tandberg TDV 2300 System mit unglaublichen 64 KB RAM und einem Intel 8085A und einem Zilog Z80 Prozessor. Er hatte eine 15 MB grosse Festplatte mit einer Partition für CP/M und einer für TOS (Tandberg Operating System). Auf dieser Maschine erschloss ich mir die Welt der Assembler Programmierung. Tja, und irgendwann studierte ich dann Informatik.
Mein anderes halbwegs ernstzunehmendes Hobby ist die Sportkletterei. Angefangen habe ich damit bereits vor über 8 Jahren, aber intensiver betreibe ich es erst seit etwa 2 Jahren, leider mit nur mäßigem Erfolg. Meistens klettere ich im Kletterzentrum München, gelegentlich auch in Bad Heilbrunn oder Kochel und einmal im Jahr geht's ab an den Gardasee. Etwas ausgefallerene Klettergebiete in denen ich mich schon versucht habe wären z.B. die Inseln Elba, Mallorca oder Teneriffa oder die Halbinsel Railay in Thailand. Leider bin ich kein guter Photograph, desshalb gibt's hier keine Bilder von mir sondern nur links zu Seiten anderer Kletterbegeisterten.
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